Nutze die stoische Philosophie für dein Schreiben – Hintergründe, Anregungen und Instagram-Challenge

Auf diesem Blog dreht sich alles darum, wie wir mit unserem Schreibwahnsinn besser umgehen können. Eine wesentliche Stütze ist mir dabei die stoische Philosophie, deren Prinzipien tiefe Lebenswahrheiten beinhalten und sich in allen Bereichen anwenden lassen, da sie uns anregen, in uns hineinzusehen und Veränderung dort zu starten – auch beim Schreiben. Doch was ist stoische Philosophie eigentlich genau?

Definition und Hintergrund

Die dazugehörigen Prinzipien wurden in der Antike vor allem von Marcus Aurelius (röm. Kaiser), Epiktet (griech. Lehrer) und Seneca (röm. Senator) geprägt. Andere, die dem Stoizismus angerechnet werden, sind z.B. Plato und Aristoteles. In unserer Zeit gehören Autoren wie Ryan Holiday und Robert Green zu den Bekanntesten in diesem Bereich.

Heruntergebrochen auf einen Leitsatz sagt der Stoizismus:

Du kannst nicht beeinflussen, was dir passiert, aber du kannst entscheiden, wie du damit umgehst.

Dieses berühmte Zitat von Marcus Aurelius ist etwas ausführlicher:

„Eine unvoreingenommene Einschätzung, selbstloses Handeln und bereitwillige Akzeptanz für die äusseren Umstände, genau jetzt – das ist alles, was du brauchst.“

Das bedeutet im Detail:

  • die Natur einer Sache von unseren Gedanken und Gefühlen darüber zu trennen
  • freundlich und gerecht zu handeln
  • anzunehmen, was wir nicht ändern können,
  • zu handeln, wo wir können
  • und dabei stets im Jetzt zu bleiben

Was heisst das nun für dein Schreiben?

Du kannst dir dein Schreib- und Autor:innenleben vereinfachen, in dem du es mit den Ideen der stoischen Philosophie in Zusammenhang bringst und selbige darauf anwendest. Stellst du dir immer wieder entsprechende Fragen und Übungen, gehst du automatisch in dich hinein und lernst, dein Schreiben danach auszurichten. Dann werden selbst Zweifel, Frust und Probleme zum Katalysator für deine Kreativität!

Probiere es aus!

Meine Instagram-Challenge #schreibstoisch vom 16. – 20. Mai 2022

Wenn dir das alles noch fremd ist und du nicht weisst, wo du anfangen sollst, habe ich in meiner Instagram-Challenge Mitte Mai eine Starthilfe für dich. Das sind die Themen:

Tag 1, Momentaufnahme, Vorstellung: Erzähle wer du bist und was du schreibst – und zwar jetzt, heute, ohne in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu blicken.

Tag 2, Dankbarkeit oder „was es dir bringt“: Liste auf, was du deinem Schreiben alles zu verdanken hast und was es dir bereits gutes gebracht hat.

Tag 3, Selbstlosigkeit oder „was es anderen bringt“: Liste auf, was dein Schreiben für andere Gutes tut. Auch „ein schönes Leseerlebnis“ und „gute Unterhaltung“ zählen dazu!

Tag 4, Unvorhergesehenes und wie du damit umgehst: Denk mal darüber nach, wie du eigentlich unerwartete Probleme handhabst. Sicherlich hast du bereits Erfahrung darin. Oder hast du gar Strategien für solche Fälle?

Tag 5, inner scorecard oder was wir trotz Job, Kind etc. alles schaffen. Zähle, was du neben deinen Alltagsumständen so alles zustande bringst. Auch kleine Dinge, wie „100 Wörter gestern Abend“ gelten. Hier geht es darum, zu erkennen, dass wir viel mehr tun, als wir glauben.

Ich habe diese Übungen als Instagram-Challenge vorbereitet, damit wir uns mit unseren Gedanken und Anregungen gegenseitig inspirieren und voneinander lernen können – denn auch das ständige Lernen und die Wertschätzung dafür ist ein Teil der stoischen Philosophie! Wenn du also ebenfalls damit anfangen möchtest, einen bewussten Umgang mit deinen Schreibproblemen – und -erfolgen – zu pflegen, folge mir auf @kunstgluecklichleben.tamy und mach mit!

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